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Ingo Nagel
schrieb am Samstag, 28. Juni 2008, um 08.52 Uhr:
Ich verfolge den Wahlkampf in Burg Stargard sehr intensiv. Endlich äußert sich mal jemand und macht einige Ungereimtheiten öffentlich. Alles was Sie in diesem Forum beschreiben und auch gut erkannt haben, dient zur Aufdeckung der Widersprüchlichkeit dieser Bürgermeisterin. Eine Bürgermeisterin, welche oft nur blauen Dunst macht und während der Dienstzeit regelmäßig noch Zeit für´s Nagelstudio hat, muss weg. Unter Schaubs hätte es so etwas nicht gegeben.
Es ist die Zeit für einen Machtwechsel. Jüngere, dynamische Kräfte braucht Burg Stargard damit der städtische Ruhezustand beendet wird. Da helfen auch keine danksagenden Herzchen.
Schade, Herr Rösler, das Ihr kurvenreicher Wahlkampf nicht ganz zum Erfolg geführt hat. Aber die CDU hat mit 8 % regelrecht Prügel für den falschen Kandidaten bekommen. Nichts gegen Joachim Jünger – ein guter Bürgermeister in Cölpin und ein noch besserer Amtsvorsteher. Herr Rösler bewahren Sie sich Ihr politisches Engagement und versuchen Sie es auch bei der nächsten Kommunalwahl. Ich wünsche Ihnen, dass Sie vielleicht das Amt des Stadtvertretervorstehers erreichen können. Auch die Stadtvertretung braucht zukünftig jüngere engagierte Bürger und frischen Wind.
Für Ihren fairen Wahlkampf kann man sich nur bedanken. Und die Unterstützung von Tilo Lorenz, der nur einige Stimmen Vorsprung hatte, zeigt Ihre kommunalpolitische Leidenschaft. Ja, richtig 60 % wollen einen Wechsel im Rathaus. Hoffentlich wird das am Sonntag auch so erkannt. Tilo Lorenz ist dafür nun auch der ideale Kandidat. Jung, dynamisch, sachkundig, ehrlich und den Rest kann er schnell lernen. Glauben Sie mir, ich kann das durchaus einschätzen. Den Lorenz in eine rechte Ecke zustellen ist der Gipfel und eine miese Art Wahlkampf zu machen. Hoffentlich werden die Verantwortlichen gefunden und irgendwann an den Pranger gestellt.
Den Einsatz für eine Elmar-Schaubs-Straße müssten eigentlich noch mehr Stargarder begrüßen. Der Elmar hat es auch in so einer Zeit unbedingt verdient. Wenn nicht, dann könnte man vielleicht einen jährlichen Gedächtnislauf so bezeichnen. Eine B-B-Straße dagegen wird es hoffentlich nie geben.
Und der Witz ist auch gut und sagt alles zu dem Thema aus. Manch einer brauchte nicht auf den Urlaub zu warten.
Warum melde ich mich überhaupt zum Wahlkampf. Auch in unseren Gemeinden ist schlechte Arbeit solcher Kreistagsmitglieder wie Frau Bredemeier, Horst Menzel und Michael Scheidt hart zu spüren. Rund 42 % Kreisumlage und 20,5 % Amtsumlage lassen den amtsangehörigen Gemeinden und auch der Stadt Burg Stargard nur noch 37,5 % an Finanzzuweisungen übrig zum Leben. Das muss aufhören, auch der Kreis muss sparen.
Die 2. stellv. Vorsitzende des Kreisfinanzausschusses Frau Bredemeier und die Mitglieder Menzel und Scheidt haben diese wahnsinnig hohe Kreisumlage nicht verhindert. Mich wundert nur, das hier keiner aufschreit in den Gemeinden und in der Stadt. Es gibt so viel zu tun, und alles kostet viel Geld.
Viel Erfolg in der Zukunft wünscht Ihnen
Ingo Nagel aus Groß Nemerow
PS: Und am Sonntag sollte ein Machtwechsel angestrebt werden.